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Vitamin C gegen Arthrose-Schmerzen?

Vitamin CVitamin C gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine. Das bedeutet, dass unser Körper das Vitamin nicht speichern kann, und wir das Vitamin regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen müssen. Es ist am Wachstum und an der Reparatur von Gewebe im gesamten Körper beteiligt und ist deshalb sehr wichtig für Haut, Knorpel, für Sehen, Bänder und Blutgefäße. Wir benötigen es zur Heilung von Wunden und für die Reparatur und den Erhalt von Knochen und Zähnen.

Zeichen eines Vitamin C-Mangels sind trockene und brüchige Haare, Zahnfleischentzündungen und -blutungen, eine raue, trockene und schuppige Haut, verzögerte Wundheilung, Neigung zu Blutergüssen, Nasenbluten und erhöhte Infektanfälligkeit.

Warum ist Vitamin C bei Arthrose-Schmerzen von Bedeutung?

Dieses Vitamin ist am Aufbau von Kollagen und Proteoglykanen beteiligt, wichtige strukturelle Komponenten von Knorpel, Sehnen, Bändern und Knochen. Einige Forscher glauben, dass auch freie Radikale – Moleküle, die im Körper entstehen und Zellen und DNS schädigen können – an der Zerstörung des Knorpels beteiligt sind. Als Antioxidans scheint es den Schaden, der durch freie Radikale entsteht, einschränken zu können und hilft dadurch, Entzündungen und Schäden, die bei Arthrose entstehen, zu reduzieren. Eine Studie aus dem Jahr 2011 an der Universität von Süd Florida berichtete, dass Studienteilnehmer, die dieses Vitamin zu sich nahmen, um 11 Prozent seltener eine Kniearthrose entwickelten, als Studienteilnehmer, die das Vitamin nicht erhielten. Dennoch gibt es keinen Beweis, dass man mit der Einnahme von Vitamin C-Supplementen einer Arthrose vorbeugen oder sie therapieren kann. Was Studien aber zeigen, ist dass Menschen, deren tägliche Kost reich an Vitamin C ist, seltener eine Arthritis haben als andere. Vorsicht ist dagegen bei einer Überdosierung geboten. Studien weisen hier darauf hin, dass eine übermäßige Aufnahme von Vitamin C Supplementen die Symptome der Arthrose verschlechtern.

Gute Vitamin C-Quellen

Orange, Zitrone, grüne Paprika, Wassermelone, Papaya, Grapefruit, Erdbeere, Kiwi, Mango Brokkoli, Tomate, Petersilie, Rosenkohl und Blumenkohl sind reich an diesen Vitaminen.

Aber Vorsicht: Das Vitamin ist sehr empfindlich gegenüber Lagerung, Licht, Hitze und Sauerstoff. Bei falscher Lagerung, langem Kochen oder Wässern kann es zu einem Vitamin C Verlust von bis zu 100 Prozent kommen. Die Zubereitungsverluste liegen durchschnittlich bei 30 Prozent.

Die Tagesdosis beträgt bei gesunden Erwachsenen laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) 100 mg.

Quelle: Vitamin C (Ascorbic acid) | University of Maryland Medical Center

Autor: Dr. oec. troph. Sybille Römmelt, wissenschaftliche Redakteurin

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