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Beinwell – alle guten Dinge sind drei

© Joujou - pixelio

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Drei Inhaltsstoffe bilden die Säulen der Heilwirkung des Beinwells. Ihre Namen: Allantoin, Schleimpolysaccharide und Rosmarinsäure. Allantoin beschleunigt die Zellregeneration und unterstützt die innere und äußere Wundheilung. Allantoin wirkt außerdem weichmachend und hautglättend – Eigenschaften, die sich besonders die Kosmetikindustrie zunutze macht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Schleimpolysaccharide aufgrund ihrer reizmildernden und resorptionsfördernden Eigenschaften wesentlich an der Heilwirkung des Beinwells beteiligt sind. Rosmarinsäure lindert den Schmerz. Außerdem verfügt sie über sogenannte Radikalfänger. Freie Radikale tragen ebenfalls zur Entstehung von Gelenkbeschwerden bei. Bereits im Mittelalter und in der Renaissance wusste man um die Heilwirkung des Beinwells. Eingesetzt wurde die Heilpflanze unter anderem bei Knochenbrüchen, Verletzungen und Prellungen. Der Name ‚Beinwell‘ leitet sich übrigens von seinen heilenden Fähigkeiten bei Knochenbrüchen ab. Es sind ungefähr 40 Beinwellarten bekannt. Beheimatet ist der Beinwell – zum Teil abhängig von der Gattung – beispielsweise auf den Inseln des östlichen Ägäischen Meeres, in der Türkei, im Libanon und in Syrien oder auch in Georgien. Beinwellpräparate gibt es als Salbe in der Apotheke zu kaufen.

Autorin: Birgit Klötzer M.A., wissenschaftliche Redakteurin

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