Anzeige

Glossar - ALL

  • A

    Adipositas
    = Fettleibigkeit.
    Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation wird bei einem Body-Mass-Index von über 30 von Fettleibigkeit (Adipositas) gesprochen.

    Akupunktur
    Anwendung von Nadeln zu Heilzwecken.
    Akupunktur geht auf die 3000 Jahre alten Erfahrungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zurück. Der Begriff leitet sich von aus acus = Nadel und pungere = stechen ab.

    Anamnese
    Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten.

    Angiogenese
    griechisch „Gefäß“ und „Entstehung“

    Antirheumatika
    = nichtsteroidale (NSAR)
    entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente bei Arthrose und Rheuma. Sie wirken symptomatisch, das heißt, sie lindern die rheumatische Entzündungssymptomatik.

    Anti-TNF
    Substanz, die die Wirkung von TNF blockiert.

    Arthritis
    Gelenkentzündung. Die das Gelenk auskleidende Gelenkhaut ist entzündet und kann Knorpel und Knochen angreifen und somit zu einer Zerstörung der Gelenkoberfläche und des Knochens führen. Mögliche Folgen sind zunehmende Bewegungseinschränkung und Zerstörung des Gelenkes.

    Arthrose
    = Osteoarthrose = Osteoarthritis; Verschleißerkrankung der Gelenke
    Primäre Arthrose: Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels
    Sekundäre Arthrose: Gelenkfehlstellungen, z.B. bedingt durch einen Unfall

    Arthroskopie
     = Gelenkspiegelung. Minimal-invasive Untersuchung eines Gelenkinnenraumes mit Hilfe des Endoskops (röhrenförmiges optisches Instrument).

    Ätiopathogenese
    Gesamtheit aller Faktoren, die zur Ursache, Entstehung und Entwicklung einer Krankheit bzw. Störung beitragen.

    Autoimmunkrankheit
    ist ein Überbegriff für Krankheiten, deren Ursache eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe ist.

  • B

    Belimumab
    neues Therapiemittel bei system. Lupus erythematodes

    Bisphosphonate
    auch Diphosphonate sind chemische Verbindungen, die über zwei Phosphonat-Gruppen verfügen. Einige Verbindungen dieses Typs werden in Medikamenten zur Behandlung der Osteoporose verwendet. Sie hemmen den Knochenabbau durch Hemmung der Resorption der Knochensubstanz.

    Blutsperre
    Bei einer Blutsperre wird durch eine mechanische Vorrichtung die Blutversorgung an der jeweiligen Extremität (Arm oder Bein) unterbunden. Die Blutsperre wird hergestellt, um eine bessere Übersicht im OP-Gebiet zu erzielen und um Transfusionen einzusparen.

    Body Mass Index (BMI)
    ist eine Messgröße für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße.
    Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg] dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2].
    Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht / (Körpergröße in m)2. Die Einheit des BMI ist demnach kg/m2.

  • C

    Chondroplastik
    Knorpelglättung, bei der kranke Knorpelanteile  und knöcherne Anbauten entfernt werden.

    Chronische Polyarthritis
    Der Begriff chronische Polyarthritis (CP) bezeichnet eine entzündliche Systemerkrankung. Das wesentliche Kennzeichen der Krankheit ist eine Gelenksentzündung. Das Spektrum der Erkrankung ist weit: Es kann von einer entzündlichen Schwellung der Gelenke bis hin zur Zerstörung der arthritischen Gelenke reichen.

    circadiane Rhythmik / circadianer Rhythmus
    (lateinisch circa, „um“, „um herum“, „ungefähr“, lateinisch dies, „der Tag“, griechisch „der Rhythmus“) nennt man in der Chronobiologie die inneren Rhythmen, die eine Periodenlänge von circa 24 Stunden haben.

    Chondrozyt
    Knorpelzelle

    Computertomographie (CT)
    Röntgenverfahren mit computergestützter Bildverarbeitung, bei dem ein Computer eine Vielzahl von in verschiedenen Winkeln angefertigten Röntgenaufnahmen zu scheibenartigen Bildern zusammensetzt.

    Coccygodynie
    Steißbeinschmerzen

    COX-1
    (Cyclooxygenase-1) Enzym, das die Bildung von Prostaglandinen, die wichtige Schutz- und Regelungsfunktionen im Körper erfüllen (z.B. Schutz der Magenschleimhaut), unterstützt.

    COX-2
    (Cyclooxigenase-2) Enzym, das für die Bildung von Prostaglandinen, die hauptsächlich für Schmerzen und Entzündungen verantwortlich sind, nötig ist.

    Cytokine
    auch Zytokin ist ein zuckerhaltiges Protein das regulierende Funktionen für das Wachstum und die Differenzierung von Körperzellen hat.

  • D

    Debridement
    Entfernen von nekrotischem Gewebe aus einer Wunde bzw. deren Umgebung

    Destruktiven – Destruktivität
    (lateinisch destruere „niederreißen“, „zerstören“) beschreibt die zerstörerische Eigenschaft von Dingen oder Sachlagen

    Differenzialdiagnose
    Man beschreibt damit die Diagnosen, die auch als mögliche Erklärung für die gefundenen Symptome und Befunde in Frage kommen.

    Divertikulitis
    Erkrankung des Dickdarmes, bei der sich in Ausstülpungen der Schleimhaut eine Entzündung bildet.

    DMARD-Therapie
    Disease-modifying antirheumatic drug

    Dorsolateraler präfrontaler Cortex
    Der dorsolaterale präfrontale Cortex befindet sich im vorderen Teil des Gehirns. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Planung von zukünftigen Aufgaben oder die Handlungssteuerung. Auch ist der dorsolateraler präfrontale Cortex am Arbeitsgedächtnis beteiligt.

    DXA
    Dual-Xray-Absorptiometrie, ein radiologisches Verfahren zur Bestimmung der Knochenmasse.

  • E

    Elektrotherapie
    Bei der Elektrotherapie fließen elektrische Ströme durch den entsprechenden Körperbereich. Eine der bekanntesten Elektrotherapien ist die TENS-Therapie, aber auch Anwendungen mit galvanischem Strom werden verwendet. Die Elektrotherapie wird zur Schmerztherapie eingesetzt. Dabei werden auf die Haut Elektrodenplatten aufgelegt, die die Weiterleitung von Schmerzsignalen verhindern oder verzögern sollen.

    Elektrophysiologische Untersuchung
    Man bezeichnet damit die Messungen, die einem Neurologen helfen, Schädigungen an Nervenbahnen festzustellen und zu messen. Dabei kann sowohl unter anderem die Nervenleitungsgeschwindigkeit (Elektroneurographie- ENG) gemessen werden und die elektrische Muskelaktivität (Elektromyographie- EMG).

    Endoprothese
    Künstliches Gelenk Am häufigsten sind Hüftgelenks-Endoprothesen (Total-Endo-Prothese = TEP oder Hüft-Voll-Prothese = HVP genannt) sowie Kniegelenksprothesen (Knie-Voll-Prothese = KVP)

    Enzym
    Eiweißstoff, der biochemische Reaktionen ermöglicht und beschleunigt.

    Epidemiologie
    Ursprünglich „Seuchenkunde“, beschäftigt sich mit der Erforschung von Ursachen und Folgen sowie der Verbreitung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Bevölkerungsgruppen.

    Extrazelluläre Matrix
    Die extrazelluläre Matrix ist der Anteil des Gewebes, der sich in dem Raum zwischen den Zellen befindet. Der Raum zwischen den Zellen ist mit Gewebsflüssigkeit gefüllt.

  • F

    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
    ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsappates.

    Fatigue
    franz.: „Müdigkeit, Erschöpfung“

    Fibromyalgie
    Die Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz), zeichnet sich durch chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, oft Rücken, Arme und Beine, aus. Hinzu kommen Symptome wie Steifigkeits- oder Schwellungsgefühl der Hände, der Füße oder im Gesicht, Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörung und Schlafstörungen. Dabei handelt es sich nicht um eine entzündlich-rheumatische Erkrankung oder eine Erkrankung der Gelenke und Muskeln. Vielmehr scheint eine funktionelle Störung der Schmerzverarbeitung im Gehirn vorzuliegen.

  • G

    Gastrointestinal
    (von griech. gaster Magen und lat. intestinum Darm) Magen-Darm-Trakt

    Gelenktoilette
    Minimal-invasiver, arthroskopischer Eingriff am Gelenk, bei dem unter anderem eine Knorpelglättung, die Lösung von Verwachsungen, die Entfernung von freien Gelenkkörpern und/oder die Entfernung entzündeter, schmerzhafter Gelenkinnenhaut durchgeführt werden kann.

    Glitazone
    sind zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzte Medikamente. Sie gehören zur Klasse der oralen Antidiabetika

    Glykierungsendprodukte, fortgeschrittene
    Fortgeschrittene Glykierungsendprodukte (AGEs) werden im Menschen durch eine nicht-enzymatische chemische Reaktion von Proteinen mit Kohlenhydraten gebildet, reichern sich in vielen Geweben im Alter an und lösen dauerhafte Entzündungen aus.

    Glucosamin
    stellt einen wichtigen Baustein des Gelenkknorpels dar und ist im Grunde eine körpereigene Substanz.  Es scheint nicht nur schmerzlindernd und funktionsverbessernd zu wirken – diskutiert wird auch, dass es den Abbau des arthrotischen Knorpels hemmen könnte.

  • H

    Handchirurg
    Der Handchirurg behandelt Verletzungen und Erkrankungen der Hand. So beispielsweise auch Arthrosen und Nervenengpasssyndrome.

    Hyaluronsäure
    Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.

    Hydro-/Balneotherapie
    Behandlungsform mit Wasser aus Heilquellen Der Unterschied zu normalen Wasseranwendungen wie z.B. bei Kneipp-Kuren liegt insbesondere am höheren Gehalt von gelösten Stoffen, z.B. an Mineralien, Kohlensäure, Sole, Schwefel und aber auch radioaktiven Elementen. Die Anwendung des Mineralwassers erfolgt entweder am ganzen Körper oder an Körperteilen. Allein der Auftrieb durch das mineralisierte Wasser entlastet die Muskeln und Gelenke bereits ganz erheblich, so dass Bewegungen wieder durchgeführt werden können, die auf dem Trockenen aufgrund von Körpergewicht und Schmerzen fast unmöglich waren.

  • I

    Idiopathisch
    Das sind alle Krankheiten mit unbekannter Ursache. Bei diesen Krankheiten stellt das Symptom selbst die Krankheit dar.

    IL-1ß Inhibitor
    Ein Botenstoff, der die Enstehung von Entzündungen vermittelt. Intermittierende Extension/StretchingZugbehandlung im Bereich der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule unter gleichzeitiger Anwendung von Mikrowellenwärme.

    Insular Cortex
    Der Insular Cortex ist ein eingesenkter Teil der Hirnrinde. Welche Funktionen dieser Teil des Gehirns einnimmt, ist noch nicht genau erforscht. Man geht davon aus, dass der Insular Cortex unter anderem an der Sprachwahrnehmung und der Bewertung von Schmerzen beteiligt ist.

    Interleukine (IL)
    sind Zytokine, sie bekämpfen koordiniert Krankheitserreger oder auch Tumorzellen mit mehreren Untergruppen, die zur Kommunikation der Immunabwehrzellen untereinander dienen.

    Intervallbehandlung
    Durchführung einer Therapie nach einem festgelegten Zeitplan mit regelmäßigen Behandlungspausen in-vitroim Reagenzglas

    Ischiadicusnerv
    Auch Ischiasnerv, Sitzbein oder Hüftnerv genannt. Er ist der größte Nerv und besteht aus den austretenden Nerven in Höhe des 4. Lendenwirbels bis zum 3. Sakralwirbel. Er läuft an der Rückseite des Oberschenkels bis zur Kniekehle, wo er sich teilt.

  • J

  • J Glossary Item

    Pellentesque habitant morbi tristique senectus et netus et malesuada fames ac turpis egestas. Vestibulum tortor quam, feugiat vitae, ultricies eget, tempor sit amet, ante. Donec eu libero sit amet quam egestas semper. Aenean ultricies mi vitae est. Mauris placerat eleifend leo. Quisque sit amet est et sapien ullamcorper pharetra. Vestibulum erat wisi, condimentum sed, commodo vitae, ornare sit amet, wisi. Aenean fermentum, elit eget tincidunt condimentum, eros ipsum rutrum orci, sagittis tempus lacus enim ac dui. Donec non enim in turpis pulvinar facilisis. Ut felis. Praesent dapibus, neque id cursus faucibus, tortor neque egestas augue, eu vulputate magna eros eu erat. Aliquam erat volutpat. Nam dui mi, tincidunt quis, accumsan porttitor, facilisis luctus, metus

  • K

    Kälteanwendung
    Kältebehandlung mit z.B. Kneipp-Anwendungen

    Kausale Therapie
    Als Kausaltherapie bezeichnet man eine medizinische Behandung , welche versucht die Ursachen einer Erkrankung zu beseitigen.

    Knorpel-Knochen-Transplantation
    Dient zum Ersatz von begrenzten Stücken abgenutzten Knorpels. Bei kleinen Knorpeldefekten werden etwa cent-große Knorpel-Knochen-Zylinder aus einem unbelasteten Bereich eines Gelenkes entnommen und an die schadhafte Stelle verpflanzt. Dies ist aber nur bei Schäden möglich, wie sie etwa nach Sportverletzungen entstehen.

    Knorpelzellenzüchtung
    (Autologe Chondrozyten-Transplantation) Zur Durchführung dieser Methode wird im Rahmen einer Gelenkspiegelung ein kleines Knorpelbiopsat aus einer wenig belasteten Gelenkregion entnommen. Aus diesem Knorpelstück werden im einem Speziallabor die Zellen herausgelöst und vermehrt, um letztendlich in den Knorpeldefekt zurück transplantiert zu werden.

    Kollagen
    Faseriges Gerüsteiweiß, kommt im Bindegewebe, Knorpel, Knochen, Sehnen, Haut vor.

    Kollagenosen
    ist eine uneinheitliche Gruppe von bestimmten Autoimmunerkrankungen, die sich bei systemischem Befall vorwiegend an Bindegewebe und Blutgefäßen abspielen (es kann jedes Organ befallen werden).

    Kortikoide
    Medikamente, die den Nebennierenrinden Hormonen ähnlich sind (Cortison etc.)

    Kortisoninfiltration
    Injektion von Kortison in das betroffene Gelenk

    Kyphoplastie
    ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen. Über kleine Kanülen mit einem Durchmesser von ca. 4 mm werden zwei Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Durch Auffüllen der Ballons mit einem Kontrastmittel wird der zusammengebrochene Wirbel aufgerichtet. Anschließend wird diese Aufrichtung fixiert, indem in die entstandene Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet und damit den gebrochenen Wirbel stabilisiert.

  • L

    Lavage
    Gelenkspülung

    Lequesne-Index
    Mit Hilfe des Lequesne-Index werden Schmerz, Gehleistung und Alltagsaktivität über ein standardisiertes Interview beurteilt.

    Letal – Letalität
    (von lat. letum Tod bzw. letalis tödlich, engl. lethality) bezeichnet die „Tödlichkeit“ (die Sterblichkeit bei) einer Erkrankung, berechnet als das Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten. In der Medizin steht letal für tödlich.

    Ligament
    Ein Ligament am Bewegungsapparat ist ein faserreicher, wenig dehnbarer Bindegewebsstrang, der zwei bewegliche Knochen miteinander verbindet. Er dient im Wesentlichen der Fixierung und ermöglicht eine Bewegung des Gelenks im physiologischen Bereich.

    Luxation
    Unter einer Luxation versteht man eine Gelenkverletzung, die durch übermäßigen, passiven, unkontrollierten Gewalteinfluss entsteht.

  • M

    Magnetresonanztomographie
    (MRT) Magnetresonanztomographie, ein bildgebendes Diagnoseverfahren, mit dem, ähnlich einer Computertomographie, auch die Weichteile und Organe abgebildet werden können.

    Massagen
    Therapieform der manuellen Therapie. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit einschließt.

    Mikrofrakturierung
    Bei dieser Methode soll das Gelenk dazu angeregt werden, selbst neuen Knorpel zu bilden. Bei einer Gelenkspieglung wird der geschädigte Gelenkknorpel bis an die zum Knochen angrenzende Schicht abgetragen. Danach werden in gleichmäßigen Abständen Löcher, die drei Millimeter tief sind, gebohrt. Auf diese Weise werden künstliche Mängel erzeugt. Aus den gebohrten Löchern fließt zunächst ein Blutpfropf aus. Der Blutpfropf enthält Zellen. Und aus diesen Zellen entwickelt sich ein neuer Knorpel, der sich über die Gelenkfläche hinweg erstreckt. Damit der neue Knorpel nicht beschädigt wird, muss er unbedingt für einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen geschont werden. Im Rahmen einer Arthrosebehandlung kommt das Mikrofrakturierung in erster Linie bei einer Arthrose im Anfangsstadium zum Einsatz.

    Morbus Bechterew
    auch Spondylits ankylosans, ist eine Erkrankung, bei der die Wirbelsäule versteift. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und des Beckens (Iliosakralgelenk). Bei Morbus Bechterew kommt es gleichzeitig zu zerstörenden und neubildenden Veränderungen des Knochens.

    MRI
    Magnetresonanztomographie

    Muskuläre Dysbalance
    Unter dem Begriff muskuläre Dysbalance ( Ungleichgewicht) versteht man Verkürzungen einer aktiven Muskelgruppe (Agonisten) bei gleichzeitiger Erschlaffung des muskulären Gegenspielers (Antagonisten). Die Folge sind statische Veränderungen, Muskelverspannungen, Funktionsstörungen der Gelenke, die im Spätstadium zu Arthrose führen.

  • N

  • O

    Orthopäde
    Orthopäden beschäftigen sich mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler von Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken. Auch die Rehabilitation der Patienten gehört zu ihrem Aufgabenfeld.

    Osteoarthrose
    = Arthrose = Osteoarthritis
    Verschleißerkrankung der Gelenke

    Osteoblasten
    Zellen, die für die Knochenbildung verantwortlich sind

    Osteologie
    Die Osteologie (von griechisch osteon = Knochen, logos = Wort) ist die Lehre von den Knochen bzw. vom Skelettsystem. Die Osteologie beschäftigt sich auch mit dem Vergleich von Skelettsystemen.   PathophysiologieLehre von den krankhaften Lebensvorgängen und gestörten Funktionen im Organismus.

  • p

    Palpation
    Untersuchung des Körpers (hier des Steißbeins) durch Betasten

    Pathogenese
    Die Pathogenese beschreibt Entstehung und Entwicklung einer Krankheit  mit allen daran beteiligten Faktoren

    PMR
    Polymyalgia rheumatica, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung

    Prednison
    künstliches Glucocorticoid. Es ist eine Vorstufe und wird in der Leber in die aktive Substanz Prednisolon umgewandelt. Der Wirkstoff wird überall dort eingesetzt, wo akute Entzündungsreaktionen unterdrückt werden müssen. Unter anderem eingesetzt bei rheumatoiden Erkrankungen.

    Proinflammatorisch
    Entzündungsprozesse fördernd

    Proteoglykane
    Bestandteil des Gelenkknorpels (Zuckereiweiß)

    Protonenpumpenhemmer auch Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI)
    (im medizinischen Jargon auch als „Magenschutz“ bezeichnet) Arzneistoffe, die die Bildung von Magensäure über die Hemmung der sogenannten Protonenpumpe– in den Belegzellen des Magens unterdrücken.

    Psoriatische Spondylarthritis
    Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Arthritis, die bei einer Schuppenflechte auftritt. Bei einer Spondyloarthritis entzünden sich die kleinen Wirbelgelenke der Wirbelsäule. Außerdem kommt es anderen Gelenken ebenfalls zu Entzündungen. Spondylo bedeutet Wirbelkörper oder Wirbelsäule, arthr– steht für Gelenk die Endung itis bedeutet Entzündung.

    Psoriasis arthropathie
    Gelenkentzündungen, die gemeinsam mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftreten, es können alle Gelenke betroffen sein.

    Punktion
    Das gezielte Setzen einer Nadel oder eines anderen spitzen Instrumentes. Die dabei aufgenommene Gewebsflüssigkeit oder -probe heißt Punktat. Die entnommene Flüssigkeit wird auf Krankheitszeichen untersucht, so dass man z.B. zwischen einer akuten Gelenkentzündung (Arthritis) und einer verschleißbedingten Gelenkerkrankung (Arthrose) unterscheiden kann.

  • Q

  • R

    RANK-Liganden
    RANK = Receptor Activator of NF-κB

    Reposition
    Zurückbringen einer anatomischen Struktur in ihre ursprüngliche, physiologische Lage.

    Rheumatoide Arthritis
    = chronische Polyarthritis (cP) Entzündliche Erkrankung der Gelenkkapselinnenhaut (Synovialis)

    Rheumatologie
    Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von chronischen Krankheiten beschäftigt, die sich meist auch durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemerkbar machen.

    Röntgen
    Bildgebendes Verfahren zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen. Knochen stellen sich im Röntgenbild sehr gut dar, während Muskeln, Bänder und Knorpelgewebe schlecht abzugrenzen sind.

  • S

    seropositivem
    als seropositiv werden Individuen bezeichnet, wenn Antikörper gegen ein bestimmtes Antigen gefunden werden konnten

    Sklerodermie (englisch: )
    bedeutet wörtlich „harte Haut“. Es handelt sich um eine Gruppe verschiedener seltener Erkrankungen, die mit einer Bindegewebsverhärtung der Haut allein oder der Haut und innerer Organe (besonders Verdauungstrakt, Lungen, Herz und Nieren) einhergehen. Die auf die Haut und das angrenzende Gewebe (Unterhautfettgewebe, gelegentlich auch Muskulatur und Knochen) beschränkte Form wird auch zirkumskripte Sklerodermie oder Morphea genannt.

    SLE
    Systemische Lupus Erythematodes gehört zu den Autoimmunerkrankungen. In manchen Fällen beschränkt sich der SLE auf den Befall der Haut, häufiger jedoch befällt er auch innere Organe. Typisch für SLE ist die schmetterlingsförmige Rötung des Gesichts, welche durch Sonnenbestrahlung verstärkt wird. Daneben kommt es zu Gelenkschmerzen, Durchblutungsstörungen der Finger, Organbeteiligungen und allgemeinen Krankheitssymptomen.

    Sjögren-Syndrom
    (Sicca-Syndrom; lat. siccus: trocken) ist eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen, bei der die Immunzellen die Speicheldrüsen und Tränendrüsen angreifen. Sie ist nach dem schwedischen Augenarzt Henrik Sjögren (1899-1986) benannt.

    Spondylitis ankylosans
    latinisiertes Griechisch: Spondylitis „Wirbelentzündung“ und ankylosans „versteifend“

    Synovia
    Gelenkflüssigkeit

    Synovialgelenk
    Gelenk und Gelenkkapsel mit einer Gelenkhöhle, die die Gelenkflüssigkeit enthält.

    Synovialis
    Innenhaut der Gelenkkapse

  • T

    Talonavikulargelenk
    Bei
    diesem Gelenk handelt es sich um die Verbindung von Talus (Sprungbein) und Os-Naviculare (Kahnbein). Bei diesem Gelenk handelt es sich um das Fußgelenk, das über die meiste Beweglichkeit verfügt. Das Gelenk spielt eine tragende Rolle bei der Gesamtbeweglichkeit des Fußes.

    TNF
    Tumornekrosefaktor (noch gebräuchlich: Tumornekrosefaktor-α kurz: TNF-α, oder veraltet: „Kachektin) ist ein multifunktionaler Signalstoff des Immunsystems, welcher bei lokalen und systemischen Entzündungen beteiligt ist.

    Transitorische ischämische Attacken
    Durchblutungsstörung des Gehirns, die neurologische Ausfallserscheinungen zur Folge hat, die sich innerhalb von 24 Stunden vollständig zurückbilden.

    Thrombose
    Bei einer Thrombose bildet sich in einem Blutgefäß oder im Herzen ein Blutgerinnsel (Thrombus). Und das Blutgerinnsel behindert den Blutstrom. Durch Bewegungsübungen wird der Blutfluss angeregt und so kann einer Thrombose vorgebeugt werden. Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann einer Thrombose entgegenwirken sowie gerinnungshemmende Heparin-Spritzen unter die Haut.

  • U

    Ulcus – (pl. Ulcera)
    zu deutsch etwa „Geschwür“, bezeichnet in der Medizin einen „tiefliegenden Substanzdefekt“ der Haut (infektiöser Herkunft oder durch Durchblutungsausfall hervorgerufen)

    Ultraschalltechniken
    zu Diagnosezwecken werden neben Verfahren mit Röntgenstrahlen auch Ultraschalluntersuchungen eingesetzt. Diese sind ohne Strahlenbelastung.

  • V

    Vaskulitiden
    Entzündungen der Blutgefäße, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung

    Vaskulitis
    Erkrankungen, bei denen es durch autoimmunologische Prozesse zu Entzündungen von Blutgefässen kommt, wodurch das versorgte Organ ebenfalls geschädigt wird.

    Vibrationstraining
    Ein Verfahren, bei dem die Muskeln durch Vibrationen aktiviert werden. Dies geschieht mit Geräten, die diese Vibrationen mit unterschiedlichen Frequenzen erzeugen können. Hierdurch wird die Muskelkraft und die Knochendichte erhöht.

  • W

    Wärmeanwendung
    Wärmebehandlung mit z. B. Moor, Fango, Paraffin

    WHO
    World Health Organization, Weltgesundheitsorganisation

    WOMAC Index
    Der Western Ontario and McMaster Universities Osteoarthritis Index (WOMAC) ist ein Fragebogen mit dem Patienten die Krankheitsauswirkungen der Arthrose selbst einschätzen können – mit dem Ziel die wichtigsten und alltagsrelevanten Konsequenzen einer Arthrose herauszufinden. Der Fragebogen beinhaltet insgesamt 24 Fragen zu drei Bereichen: fünf Fragen zum Schmerz, zwei Fragen zur Steifigkeit und 17 Fragen zu Alltagsaktivitäten. Der Summenscore aller Fragen des numerischen WOMAC kann maximal 240 Punkte betragen. Je höher der Punktwert des Ergebnisses ist, desto schlechter ist die Gelenkfunktion des Patienten.

  • X

  • Y

  • Z

    Zytokine
    auch: Cytokine
    Glykoproteine, die die regulierenden Funktionen für das Wachstum und die Differenzierung von Zellen ausüben